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Positionierung - Der einzige Weg, richtig gutes Geld zu verdienen!

Neigen auch Sie dazu, sich immer wieder zu verzetteln oder für jeden alles zu machen? Nie Zeit zu haben für das Wesentliche? Tätigkeiten nachzugehen, die Ihnen überhaupt keinen Spaß machen. Und sich wundern, dass Sie trotz immer mehr Arbeit immer weniger verdienen?

Bücken Sie sich doch einfach mal nach den großen Scheinen. Schaffen Sie  vollkommen neue Voraussetzungen um Ihr Einkommen deutlich zu steigern.  (Ich setze voraus, daß Sie das überhaupt wollen). Der einzige Weg dieses Ziel ganz ohne Lottogewinn oder Erbschaft zu erreichen, ist der, sich als Experte zu positionieren, also auf einem einzigen Gebiet wirklich einzig, nicht artig zu sein. Es kann sein, dass Sie in letzter Konsequenz Ihren  bisherigen Job oder selbständige Tätigkeit gänzlich aufgeben müssen. Keine halben Sachen machen.

Dieses Blog ist nicht unbedingt dazu geeignet, alle Aspekte der Positionierungs-Strategie zu beschreiben. Dennoch sage ich Ihnen jetzt einmal in Stichworten, um was es geht und was Sie tun sollten. Es handelt sich dabei sozusagen um ein Exzerpt der erfolgreichsten Strategien der Vergangenheit, die auch heute noch gültig sind. Die Positionierungs-Grundsätze habe ich übrigens vom viel geschmähten Bodo Schäfer. Ich folge ihm zwar nicht bei allem, was er sagt, aber ich finde vor allem seine Hinweise zum Thema Positionierung ausgesprochen hilfreich. Deshalb gebe ich sie gern weiter, vor allem weil ich erkannt habe, wie dringend das Thema gerade in der heutigen Zeit ist. Die Positionierungs-Grundsätze gelten übrigens für Selbstständige, Freiberufler und Angestellte gleichermaßen.

Um sich als Experte zu positionieren (das gilt auch für Unternehmen als Ganzes), sollten Sie Antworten auf folgende Grundfragen finden:

a) Was ist meine Kernfähigkeit? Was entspricht meinen Talenten und bereitet mir wilden Spaß?

b) Anders sein. Was bekommt der Kunde (Arbeitgeber) nur von mir und von keinem anderen? Keine einfache Frage, ich weiß. Aber habe ich irgendwo gesagt, daß es einfach ist? Wie dem auch sei: Finden Sie einen Weg anders zu sein. Wenn Sie tun was alle tun, werden Sie bekommen, was alle bekommen. Das ist häufig nicht gerade viel.

c) Außergewöhnlich sein. Menschen interessieren sich vornehmlich nur für das spektakuläre, sensationelle, über alles hinausragende. Denken Sie nur an die Medien. Nur Sensationelles steht auf Seite 1. Jemand aus der 2. Reihe ist, selbst wenn er seine Leistungen kostenlos anbietet, weniger wirtschaftlich als ein Spitzenmann. Finden Sie also einen Weg, sich von allen Konkurrenten abzugrenzen, und sei der Unterschied noch so klein.

d) Der Erste sein. Schaffen Sie es nicht zum Topstar, so können Sie dennoch herausragen: Werden Sie der Erste auf Ihrem Gebiet. Je kleiner das Gebiet umso leichter wird es Ihnen fallen, die Nische zu besetzen.

e) Wenn Sie auch nicht Erster sein können, dann erfinden Sie einfach eine neue Positionierungs-Kategorie. Ein gutes Beispiel ist Reinhold Messner. Der Mann war nicht der Erste auf dem Mount Everest. Er gehört nicht mal zu den ersten 100. Trotzdem ist er der Erste: Der Erste ohne Sauerstoff-Gerät. Und der Erste, der Managern erklärt, was man vom Bergsteigen lernen kann. Ich bin sicher, in seiner Börse finden sich nur große Scheine.

f) Spitz in den Markt. Werben Sie mit einem kleinen Angebot, Sie erlangen mehr Aufmerksamkeit. Wählen Sie ein kleines Geschäftsfeld, Ihr Marktanteil wird umso schneller wachsen. Ahmen Sie bloß nicht die großen Konzerne nach. Deren Welt-AG-Visionen sind alle gescheitert. Das heißt aber nicht, sich allzu sehr einzuschränken: Die Neukunden gehen Sie spitz an, Ihren Stammkunden bieten Sie alles, was zu Ihrer Positionierung paßt. Haben Sie trotzdem Mut zum Verzicht.

g) Sprechen Sie ein Grundbedürfnis an. Spezialisieren Sie sich auf ein Grundbedürfnis, nicht auf ein besonderes Verfahren. Sie wirken dann souveräner und sind unabhängiger. Der Experte verkauft seinen Kunden Lösungen für ein bestimmtes Problem, weniger eine bestimmte Technik. Es gibt z.B. wesentlich mehr ERP-Systeme zur Abbildung betrieblicher Prozesse, es muß nicht immer SAP sein.

h) Kleine Zielgruppe. Werden Sie nicht zur eierlegenden Wollmilchsau. Bilden Sie deshalb Ihr Geschäft oder Ihre Tätigkeit so aus, dass Sie die Kunden bekommen, die sie haben wollen. Drehen Sie den Spieß um: Suchen Sie sich die Kunden selbst aus. Und diese Kunden werden Sie ausgezeichnet bedienen. Knallhartes Zielgruppen-Marketing nennt man das.

i) Für andere ein Problem lösen. Was ist das dringendste Problem Ihrer Zielgruppe? Je größer das Problem der Zielgruppe, desto größer ist auch Ihr Wunsch, einen  Experten zu fragen. Und je größer ist auch Ihre Bereitschaft, die großen Scheine zu zücken, um Sie zu bezahlen.

j) Tue Gutes und rede darüber. Das ist ein ganz wichtiger Punkt. Sie müssen die Welt auch auf Ihre Leistungen aufmerksam machen. Sie müssen auch der Erste sein, den die Öffentlichkeit damit in Verbindung bringt. Sie müssen sich der Öffentlichkeit also als der Erste präsentieren. Dafür können Sie außergewöhnliche Dinge tun, wie z.B. ein Buch schreiben, Fachartikel verfassen, ins Fernsehen gehen, Vorträge halten oder eine vielbesuchte Homepage im Internet entwickeln. Allein Bekanntheit entscheidet über die wirtschaftliche Verwertbarkeit Ihrer Positionierung.

k) Sie bestimmen den Preis. Wenn Sie alle Vorteile für den Kunden herausgearbeitet haben und wirklich einzigartig sind, dann legen Sie den Preis fest, nicht der Kunde.

Seien Sie ja nicht zu bescheiden.

Klingt einfach, nicht wahr? Ist es aber bestimmt nicht. Die größte Bremse ist der Alltag.  Nehmen Sie sich am besten einmal ein ganzes Wochenende Zeit, um sich die Grundlagen für Ihre Positionierungs-Strategie zu erarbeiten. Die Betonung liegt auf Arbeit. Auch danach werden Sie sich regelmäßig ein wenig Zeit für die Positionierung nehmen müssen. Bis Sie am Ziel sind, werden mindestens 3 Jahre in´s Land ziehen. Tja, so grausam ist das Leben.

Kreditgeber des letzten Ausweges

Klingt irgendwie gut, nicht wahr! Irgendwie nach “weißem Ritter”. Doch dahiner verbirgt sich eine giftige Schlange namens INFLATION! Und diese wird spätestens 2010 auf uns zukommen. Damit meine ich jetzt nicht die Inflation, die uns die letzten Jahrzehnte begleitet hat, die im Durchschnitt etwa 7 % betragen hat (die wahre Inflation, nicht die manipulierte mit ca. 2-3 % deutlich geringere Inflation, die man uns quasi als “Preisstabilität” verkauft hat.). Nein, ich meine eine mindestens “galloppierende”, wenn nicht “Hyperinflation” von mindestens 15-20%!

Wie komme ich zu diesem Schluß? Ganz einfach: Alle Notenbanken der Welt fluten derzeit die Welt mit frischem Geld aus dem Nichts. Allen vorran die US-Notenbank (die übrignes nicht “staatlich” ist, sondern aus einem Kartell mehrerer Privatbanken besteht). Sie kündigte an, 1 Billion US-Dollar zu drucken, um damit die Welt zu beglücken. Und so sieht die Zahl aus: 1.000.000.000.000! Und das ist nur er Anfang!

Es wird also wie so oft auf den “Kreditgeber des letzten Ausweges” zugegriffen.  Das Notenbanksystem schafft Geld aus dem Nichts, um ein pleitierendes Geschäftsbankensystem zu stützen und zu verstaatlichen (was angeblich nötig ist, da ansonsten die ganze Welt aus den Fugen gerät, was nicht bzw. höchstens kurzfristig der Fall ist). Dieses Geld, dem keinerlei Güterproduktion entgegensteht, kommt zusätzlich in den Geldkreislauf und führt über die erheblich ausgeweitete Geldmenge zwangsläufig in die Inflation. Es kommt dadurch zu einer geplanten und bösartigen Konfiszierung der Reichtümer einer Nation durch eine versteckte Besteuerung namenes INFLATION.

Wir haben also nicht den geringsten Anlaß zum Jubeln. Im Gegenteil: wird werden hinterrücks enteignet, und nicht wenige freuen sich auch noch darüber. Ganz einfach, weil sie das böse Spiel “Bailout” nicht verstehen. Dabei möge man sich merken: Das staatliche, durch nichts gedeckte Papiergeldsystem ist nichts weiter als die Fortsetzung des Sozialismus mit anderen Mitteln! Von diesem System sollten wir abkehren und endlich zum Goldstandard zurückkehren. Wir sollten im Zuge dessen auch gleich die Zentralbanken abschaffen. Der Dollar als Weltleitwährung ist dann auch endlich erledigt.

Der Pöbel zieht um!

Der Pöbel zieht um! Das sind harte Worte, aber sie sind mehr als angebracht. Damit meine ich jetzt weniger die derzeitigen Pöbeleien einiger Politiker. Damit meine ich die Art und Weise, wie bereits seit einiger Zeit Verkaufsgespräche ablaufen, wenn man das “falsche” Publikum auf sich zieht.

Nehmen wir als Beispiel einmal diese katastrophale sogenannte Abwrackprämie. Das muß man sich mal anschauen und man kann eine Menge lernen, auch für die freiberufliche Praxis (Arztpraxen sind z.Z. auch ein schönes Biotop). Da ziehen Leute los, sich ein neues Auto zu kaufen, obwohl sie absolut nichts auf der Tasche haben. Sie verkaufen ihren alten Karren, obwohl dieser häufig mehr als die 2.500 € wert sind. Und schlimmer, der überwiegende Teil verschuldet sich sogar in erheblichem Ausmaß. Und jetzt kommt´s: Trotz der 2.500 € Prämie wird wie verrückt um den Preis gefeilscht, im offenbar immer dreisterer Form. Der Händler könne ja z.B. bei einem Fahrzeug von vielleicht 10.000 € Kaufpreis auch noch mal 2.500 € geben, obwohl doch häufig die Hersteller auch noch mal 2.500 € gegeben haben. Das ist ein Ding: So blieben für den Käufer nur noch 2.500 € übrig (Staat, Hersteller und Händler hätten ja schon 7.500 € übernommen). Nicht wenige scheinen auch zu meinen, es sei nur recht und billig einen Neuwagen gar geschenkt zu bekommen.

Was hat das mit der freiberuflichen Praxis zu tun? Eine ganze Menge: Dieses Verhalten wird nämlich auch in andere Märkte hineingetragen und damit auch in die freiberufliche Praxis! Der Pöbel kommt auch zu Ihnen, wenn Sie nicht aufpassen. Und wenn Sie sich mit Pöbel einlassen, dann wird es Ihnen schon bald sehr schlecht gehen und sie müssen sich in die langen Schlangen vor den Kleinwagenhändlern einreihen.

Lesen Sie sich zu diesem Thema doch einmal meinen Beitrag “97/3 - Die Powerformel für Ihren Erfolg” durch, den ich bereits vor einigen Jahren geschrieben habe. Er ist aktueller den je!

Kommentarfunktion off!

Ich habe aktuell die Kommentarfunktion abgeschaltet. Der Grund dafür ist, dass ich keine Lust habe, die Beiträge und meist hinterlassenen Links zu überprüfen. Wir leben leider in einer Welt, die vor Denunzianten nur so wimmelt. Und da ich mit diesem Blog kein Geld verdiene, habe ich keine Lust, die rechtlichen Risiken zu tragen, die sich aus der Möglichkeit einer anonymen Kommentarfunktion ergeben. Ich bitte um Verständnis!

Grundsätzlich ist es jedoch möglich, sich an diesem Blog zu beteiligen und zwar, indem ich ausgesuchten Usern erlaube, einen Beitrag zu verfassen. Dazu müssen sich diese User registrieren und die Beiträge werden zuvor von mir geprüft, also redaktionell von mir bearbeitet. Das muß so sein, denn als Betreiber des Blogs halte ich schließlich die Rübe hin. Danke!

Leider müssen wir Ihr Honorar senken!

“Auch unser Unternehmen ist durch die Finanzkrise in eine schwierige Situation geraten, die es uns nicht erlaubt, Ihren Vertrag zu den bisherigen Konditionen fortzuführen. Akzeptieren Sie eine Kürzung Ihres Honorars um 15 %, so kann der Vertrag aufrecht erhalten werden. Ihr Einkauf”

In diesem Tenor werden dieser Tage wieder Briefe vom lieben Einkauf der üblichen Verdächtigen besonders an Prokejtdienstleister und IT-Dienstleister versendet. Und leider tappen nicht wenige dieser Anbieter in voll in die Falle. Denn 1. ist ein solches Ansinnen nichts weiter als eine Aufforderung zum finanziellen Selbstmord, 2.  wird, kommt  man dieser Aufforderung nach, das Honorar nie mehr erhöht werden können (im Gegenteil, der einen Erpressung wird die nächste folgen) und 3. Unternehmen, die eine derartige Erpressung “andienen” sind nicht seriös und verdienen unsere Hilfe nicht.

Freelancer aufgepaßt: Wenn Ihr nachgebt, zeigt Ihr ein ausgesprochen geringes Selbstvertrauen und Ihr werdet auf ewig zum Sklaven dieser Erpresser. Die Jahre 2001-2004 müßte Euch das doch gelehrt haben! Gebt den Auftrag einfach ab und legt Euch ihrgendwo an den Strand. Prostituiert Euch nicht - gute Leistung und Wirkung kostet nunmal Geld. Die Karossen der Chefs werden auch nicht abgeschafft oder kleiner.

Die Konzerne bauen gerade massiv Arbeitsplätze ab, gerade auch in der Verwaltung und IT. Und kommt auch nur der leiseste Aufschwung schreien sie wieder nach qualifizierten Leuten, die immer weniger zu haben sind. Dann kommt wieder die große Stunde und Ihr haut honorarmäßig hoffentlich wieder ordentlich rein!

Ich selbst werde dieses Jahr übrigens meine Preise erhöhen! Immer dran denken: Nach der Deflation kommt immer und stets die Inflation. Und die kommende Inflation wird ausgesprochen heftig sein. Nicht auszudenken, wenn man da einen langfristigen Vertrag hat und das Honorar nicht erhöhen kann.

Die Note mit dem X

Den wenigsten ist bekannt, dass aus der Seriennummer jeder €-Note hervorgeht, welches Land sie in Auftrag gegeben hat. Offenbar rechnete man bereits bei der Einführung des Euro mit der Möglichkeit des Scheiterns der sogenannten Währungsunion. Mit der Kennzeichnung hofft man, möglichst reibungslos aus dem Pakt der Verlierer ausscheiden zu können.

Deutsche Noten beginnen alle mit einem X vor der Nummer, quasi so eine Art “Residual-DM”. €-Mitgliedstaaten, die noch wesentlich größere Schwierigkeiten bekommen werden bzw. sie schon haben sind (in Klammern die Buchstaben der jeweiligen Seriennummern auf €-Scheinen):

  • Italien (S)
  • Irland (T)
  • Griechenland (Y)
  • Spanien (V)
  • Niederlande (D)
  • Portugal (M)

Man ist klug beraten,  €-Scheine, die nicht mit X gekennzeichent sind, schnellstmöglich weiterzugeben (sie gar nicht erst zu akzeptieren, ist vielleicht etwas übertrieben). Denn bricht ein €-Land finanziell zusammen und plant zur nationalen Währung zurückzukehren (dann kann man z.B. Abwerten um die Finanzierungskosten zu verringern), dürfte man auf seinen Noten sitzenbleiben, d.h. man verliert dieses Geld, da die Annahme bzw. der Umtausch verweigert wird. In diesen wirren Zeiten muß man mit allem rechnen.

Tja, so ist das mit dem “gesetzlichen Zahlungsmittel”! Es ist halt nur ein “Schein”, dass gilt letztlich auch die die ominösen Scheine mit dem X …

Währungsreform?

Es dürfte nun auch dem letzten Hinterbänkler aufgefallen sein, dass uns in der nächsten Zeit mal wieder eine Währungsreform in´s Haus steht, und damit alle Geldwerte faktisch entwertet werden. Die Anzeichen dafür sind nur allzu deutlich:

  1. Politiker in allen Ländern kennen nur noch ein Ziel: Alle Banken und auch für wichtig erachtete Industriekonzerne verstaatlichen. Das muß man machen, will man seine Macht absichern und auch in der neuen Währung noch regieren. Das Geld für diese Aktionen kommt direkt aus der Notenpresse (vor allem in den USA). Kann man ja ruhig machen, wenn man eh plant, eine neue Währung einzuführen.
  2. Ausschalten der Opposition: Eine nennenswerte Opposition existiert in fast keinem Land der Erde mehr. Parteienvielfallt ja, aber keine Opposition, die diesen Namen verdient. Alle Parteiführer haben sich offenbar darauf verständigt, die Demokratie weitgehend abzuschaffen und die vollständige Kontrolle über alle Ressourcen eines Landes zu übernehmen. Das ist in der gegenwärtigen “Finanzkrise” (eigentlich eine Krise der Wohlfahrtsstaaten) besonders einfach. Besonders Arbeitnehmer, aber auch so mancher Unternehmer läßt sich in solch einer Situation besonders leicht manipulieren. Die Party soll weitergehen! Zeiten, in denen Unternehmer und Gewerkschaften Seit an Seit stehen, sind keine Guten Zeiten. Das werden wir schon sehr bald zu spüren bekommen.
  3. Das die Medien schon seit geraumer Zeit gleichgeschaltet sind, brauche ich dem kritischen Leser wohl kaum mehr erklären.
  4. Politiker aller hochverschuldeten und gleichsam Hochsteuerländer schimpfen auf sogenannte Steueroasen. Sogar die Schweiz, die älteste und erfolgreichste Demokratie Europas. Und das schlimmste, die Schweiz, die übrigens die Grenzkontrollen zum 1. März 2009 verschärft, macht auch noch mit. Freiwillig tut sie das sicher nicht, sie wird offenbar erpresst. Auch dies ist ein untrügliches “Zeichen”, welches man nicht übersehen sollte.
  5. Und last not least: Effektiv sind die Zinsen für die Schulden in wenigen Jahren nicht mehr zu bedienen: Stichwort ”Zinseszinseffekt”. Der zweitgrößte Etat im Bundeshaushalt bedient bereits heute Zinsen auf Schulden der Vergangenheit (von Tilgung redet auch schon lange niemand mehr). Man kann sich selbst ausrechnen, wie das aussieht, wenn jetzt noch mal sagen wir 500 Milliarden dazukommen (500.000.000.000 Mrd. für diejenigen, die vergessen haben sollten, wie eine solche Zahl aussieht). Z.Z. schafft es die Bundesregierung noch über die Ausgabe von Anleihen zu ca. 3%. Das macht dann allein nur für die Zinsen 15 Milliarden € (15.000.000.000 Mrd.) pro Jahr. Andere Staaten schaffen es nicht und müssen schon bis zu 7% und mehr bieten. Das ist der finanzmathematische Kollaps.

Also ist die Währungsreform wohl unausweichlich. Sie kommt natürlich erst, wenn wir aus der Deflation in Richtig Inflation schreiten. Und die wird sich gewaschen haben. Ich schätze, dass es bis spätestens 2015 soweit sein wird. Die nächste Dekade überstehen wir keineswegs, vor allem wenn man bedenkt, dass da ja noch die maroden Sozialsysteme sind, die zunehmend über Steuern finanziert werden.

Nun, die Währungsreform, wie sieht sie aus? Außer Nullstellung und Neubeginn kann man heute noch nicht genau sagen, wohin die Reise geht. Hoffentlich Richtung Golddeckung, die wir ja schon mal hatten und die funktioniert hat. Ich fürchte aber, das wir möglicherweise eine einzige Weltwährung bekommen, unter Führung der USA. Nur so lassen sich die internationalen Abstimmungen erklären. Das ist natürlich Spekulation, aber träumen die Politiker in aller Welt nicht schon lange von einer Weltregierung? Mit Einführung einer Weltwährung wäre es soweit, denn wer die Währung kontrolliert, kontrolliert am Ende alles. Wir spüren dies ja heute schon.

Tja Leute, bald gehen die Lichter aus und es muß eine düstere Zeit durchschritten werden. Dieser Tsumami war schon lange sichtbar und wir haben immer noch am Strand gelegen. Die Welle ist so groß, dass sie alles unter sich begraben wird und niemand kann sie aufhalten, nicht mal der Messias. Und weglaufen kann man leider auch nicht mehr, wohin?

Abschließend sei noch festgestellt, dass dies keinesfalls eine Krise der Marktwirtschaft oder des Kapitallismus ist. Es ist eine Krise des ungedeckten Papiergeldsystems, Fiat Money oder betrügerisches Scheingeldsystem genannt. Es handelt sich dabei um das größte Schneeballsystem der Welt, und das klappt jetzt zusammen, weil keine neuen Sklaven die oberen Stufen bedienen  können. So ist es halt. Aber die Krise der Papiergeldsystems ist freilich auch eine politische Krise, es ist komplettes Staatsversagen, das jetzt mittels Verstaatlichung verdeckt werden soll. Es ist damit aber auch die Zerstörung der Illusion, “Immer mehr Ansprüche, bei immer weniger Leistung!”, sprich der Zusammenbruch der wohlfahrtsstaatlichen Doktrin!

Wie gut, dass ich kein Beamter bin!

Wie gut, das ich kein Beamter bin ;-) Oder Pensionär, Angestellter im öffentlichen Dienst oder Harz IV-Empfänger oder, oder, oder! Kurz: Abhängig von staatlichen Ausgaben. Denn, wenn unser Finanzsystem demnächst wegen hoffnungsloser Überschuldung zusammenbricht, werden besonders diejenigen Richtung Elend marschieren, die von staatlichen Transfers abhängig sind. Die gegenwärtigen Profiteure, werden die totalen Verlierer von morgen sein! Jedenfalls wenn sie es nicht schaffen, sich aus dieser Umklammerung zu lösen.

Die meisten werden es nicht schaffen, da sie überhaupt keine Gelegenheit mehr haben werden, ihr Vermögen entsprechend umzuschichten. Sozialhilfeempfänger haben ja erst gar kein Vermögen. Aber nein, auch viele Beamte werden, wenn kein Geld vom Staat mehr fliessen kann, fürchterlich in die Röhre gucken. Und ich behaupte: Es gibt kein Entrinnen. Pech gehabt!

Wenn´s die Betroffenen tröstet: Den übrigen wird es auch nicht viel besser gehen, zumal es von denjenigen, die keine staatlichen Transfers erhalten, eh nicht mehr viele gibt. So ziemlich jeder Deutsche erhält heute ja Geld vom Staat, das ist ja auch mit Ursache des Problems.

“So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen!” Dieser Ausspruch war Titel eines populären Buches aus den 80-gern des letzten Jahrhunderts. Ja, die gute alte Zeit, damls, als man noch schön brav seine Lebensversicherungen abschließen konnte. Doch jetzt ist bald Schluß mit lustig! Zum Glück ist bald Frühjahr, da kann man ruhig in den Garten gehen und Bäumchen pflanzen. Vielleicht werden sie ja groß und sie können einen nähren in der Not.

Der Ausspruch Martin Luthers: “Und wenn ich wüßte, dass morgen die Welt untergeht, so würde ich noch heute ein Apfelbäumchen pflanzen”, könnte also eine gute Idee sein! Viel Zeit bleibt leider nicht mehr.

Linktipp: www.goldseiten.de

Aktuelles zum Thema Finanzen und natürlich der aktuellen Finanzkrise (der Höhepunkt noch immer nicht erreicht ist) bietet die Seite:

http://www.goldseiten.de/ .

Ach ja, natürlich dreht sich viel ums Thema Gold und Silber :-) Und das auf hohem Niveau!

www.lur-management.de online!

Hallo zusammen!

Nun habe ich auch zu meiner Hauptseite www.lressmann.de ein Weblog eingerichtet! Es geht zum 23.02.2009 online und ersetzt den Businessletter, den ich bis vor einigen Monaten noch versendet habe. Newsletter versende ich nur noch an Partner, Bekannte und Bestandskunden.

In diesem Blog geht es überwiegend um die Themen Finanzanalyse, Marketing&Vertrieb sowie Vermögensaufbau. Ich werde mich natürlich auch zu aktuellen Themen äußern und dazu den einen oder anderen frechen Kommentar abgeben. Ich betone, dass ich im Gegensatz zu den Medien absolut unabhängig bin und auf niemandes Payroll stehe!

Sie sind gern eingeladen, die Beiträge zu kommentieren, solange Sie sich an die Spielregeln halten, die Ihnen sicherlich bekannt sind. Das Internet ist ja nun nicht mehr ein so junges Medium.

Sodann, viel Spaß und Erfolg beim Lesen und Kommentieren!

Herzlichst Ihr

Lutz Ressmann

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